War & Militarism Tagesschau
Christian Freuding wird neuer Generalinspekteur der Bundeswehr
Wechsel an der Spitze der Bundeswehr: Christian Freuding wird neuer Generalinspekteur und damit ranghöchster Soldat der Truppe. Freuding sei der Richtige für "das neue Zeitalter", sagte Verteidigungsm
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Führung der Bundeswehr Freuding wird neuer Generalinspekteur Stand: 05.11.2026 • 18:15 Uhr
Wechsel an der Spitze der Bundeswehr: Christian Freuding wird neuer Generalinspekteur und damit ranghöchster Soldat der Truppe. Freuding sei der Richtige für "das neue Zeitalter", sagte Verteidigungsminister Pistorius.
Der bisherige Heeresinspekteur Christian Freuding wird im Februar neuer Generalinspekteur und damit ranghöchster Soldat der Bundeswehr.
Der Generalleutnant folgt Anfang Februar 2027 auf General Carsten Breuer, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Breuer war im September zum Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses gewählt worden und wechselt dafür nach Brüssel.
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Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erklärte, Freuding bringe alle Voraussetzungen mit, um die Soldaten "in das neue Zeitalter zu führen, in dem wir uns besser schützen müssen als in den Jahrzehnten zuvor." Die Bundeswehr wachse stark, sei in der Gesellschaft fest verankert und übernehme mehr Verantwortung innerhalb des NATO-Bündnisses. "Dafür braucht sie eine starke, kluge und überzeugende Führungspersönlichkeit an ihrer Spitze", erklärte Pistorius.
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Freuding hatte nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 die Leitung des Sonderstabs Ukraine im Ministerium übernommen und damit die deutsche Militärhilfe für das Land koordiniert. Von 2023 bis 2025 leitete er diesen neu geschaffenen Planungs- und Führungsstab im Ministerium, bevor er im Oktober 2025 zum Inspekteur des Heeres ernannt wurde.
Dass die Ukraine sich bald fünf Jahre nach dem Beginn der russischen Invasion immer noch militärisch behauptet - das führen Fachleute zu einem guten Teil auf die westlichen Militärhilfen zurück.
Freuding hat die rasanten technischen Entwicklungen in diesem Krieg analysiert, betont Verteidigungsminister Pistorius. Und aus Sicht von Boris Pistorius hat der 55-Jährige auch die richtigen Schlüsse für die Bundeswehr gezogen - etwa mit Blick auf Einsatz und Abwehr von Drohnen. Der bisherig Heereschef gilt als einer, der die Modernisierung der Streitkräfte entschlossen angeht.
Zuvor war der studierte Politikwissenschaftler unter anderem Brigadekommandeur und von 2017 bis 2019 Adjutant der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Der Heeresaufklärer absolvierte Auslandseinsätze in Bosnien und Herzegowina sowie in Afghanistan.
Mit Informationen von Mario Kubina, ARD-Hauptstadtstudio
Dieses Thema im Programm: BR24 Radio | Nachrichten | 05.11.2026 | 14:45 Uhr