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3 Podcasts der Sendung „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“ – Ausgabe September 2026

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 Interview mit der Gefangenen Carmen FordererCarmen ist 59 Jahre alt und hat schon über 29 Jahre Knast auf dem Buckel. Davon 10 Jahre in Isolationshaft. Sie befindet sich zum zweiten Mal in Sicherungsverwahrung. Carmens momentane Zelle ist in der Nähe einer Zelle in welche Mitgefangene, die vom Knast als psychisch auffällig gelten, häufig verfrachtet werden. Diese sind mal eher still, oder aber sehr laut: stundenlanges Schreien, gegen Wände und Türen schlagen. Das stört und belastet selbstredend Carmen sehr, zugleich ist das bloße Wegschließen auch keine Lösung. Zusätzliche Baumaßnahmen im gesamten Gefängnis werden ihre Bedingungen auch noch verschärfen. Eine Freiheitsperspektive gibt es für Carmen aktuell nicht. Mehr zu Carmens ist unter https://www.gefangenen.info/3510/ich-heisse-carmen/ auf https://political-prisoners.net/krankmachende-haftbedingungen/31296/ zu finden. Carmen FordererHerlikofer Str. 1973527 Schwäbisch Gmünd Zur Lage von Andreas KrebsAndreas ist ein Knastrebell und hat schon 27 Jahre in deutschen und italienischen Knästen hinter sich. Trotz seiner angegriffenen Gesundheit setzt er sich weiterhin für andere Gefangene ein und führt häufig Hungerstreiks gegen die Knastbedingungen durch.Wir wollen von einer Besucherin wissen, wie es Andreas gesundheitlich geht, wie es mit seiner medizinischen Versorgung aussieht und ob die Zensur in Tegel weiter gegen ihn besteht. Wenn kein Druck von uns allen entsteht, wird Andreas wahrscheinlich erst 2041, im Alter von 70 Jahren, aus dem Knast kommen. Andreas KrebsSeidelstr. 3913507 Berlin Hintergründe zu Verhaftung und Verurteilung von Daniela Klette und der Kriminalisierung der SolidaritätsbewegungWir übernehmen einen Beitrag von der Roten Welle aus Zürich, die bei Radio Lora senden. Es wird in dem Interview davon ausgegangen, dass viele Aktivist:innen zunehmend von Repression und Knast wegen ihrer antifaschistischen, internationalistischen, antimilitaristischen und klassenkämpferischen Aktivitäten gegen das herrschende System betroffen sind und daher auch gemeinsam dagegen Widerstand leisten müssen. Vor so einer „differenzierten Einheit“, also einer gemeinsamen Front, haben die Herrschenden Angst, da sie für ihre Kriege und Sozialabbau überall Friedhofsruhe benötigen. Eine neue Sendung wird es am Dienstag, den 6. Oktober 2026 von 19–20 Uhr geben.Zu empfangen nur per Livestream über: www.radioflora.de https://political-prisoners.net/3-podcasts-der-sendung-wie-viele-sind-hinter-gittern-die-wir-draussen-brauchen-ausgabe-september-2026/41292/

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Source: de.indymedia