Germany Tagesschau
Sommerzeit endet - Um 3:00 Uhr wird an der Uhr gedreht
Es ist wieder so weit: Die Uhren werden um eine Stunde zurückgestellt. Auch wenn es in der ersten Nacht Vorteile bringt, sind die meisten Menschen nicht zufrieden mit der Zeitumstellung.
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Sommerzeit beendet Uhren um eine Stunde zurückgestellt Stand: 25.10.2026 • 02:11 Uhr
Die Sommerzeit ist zu Ende, die Uhren sind um eine Stunde zurückgestellt worden. Auch wenn es in der ersten Nacht Vorteile bringt, sind die meisten Menschen nicht zufrieden mit der Zeitumstellung.
Pünktlich um 3.00 Uhr sind die Uhren um eine Stunde zurückgestellt worden. Damit gilt in Deutschland und den meisten Ländern Europas wieder die normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ).
Damit ist es morgens wieder früher hell und dafür nachmittags früher dunkel. Am 28. März 2027 beginnt wieder die Sommerzeit.
In der Europäischen Union wird schon seit Jahren über ein Ende der Zeitumstellung diskutiert. Die Mitgliedsstaaten konnten sich bislang aber nicht einigen, welche Zeit dauerhaft gelten soll - die sogenannte Normalzeit oder die Sommerzeit.
In dieser Nacht ist die Uhr wieder um eine Stunde vorgestellt worden. mehr
Auch bei den meisten Deutschen ist die Zeitumstellung unbeliebt. Einer aktuellen Forsa-Erhebung zufolge meinen 71 Prozent der Befragten, der Wechsel sei überflüssig und sollte abgeschafft werden. Das sind allerdings fünf Prozentpunkte weniger als noch im Vorjahr. Insbesondere unter Jüngeren ist die Ablehnung der Zeitumstellung geringer geworden.
Über die Hälfte der Menschen in Deutschland braucht nach der Umstellung Tage fürs Drangewöhnen. Mehr als jeder Zehnte (13 Prozent) benötigt nach eigenen Worten sogar mehr als eine Woche für die Umstellung, wie eine Befragung des Meinungsforschungsinstituts Yougov ergab.
In der Nacht wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt - für Chronobiologen beginnt wieder die Normalzeit. mehr
Eigentlich sollte das Vorstellen der Uhr im Frühjahr zum Energiesparen in der hellen Jahreszeit beitragen. Die Überlegung war: Wenn sich der Tag um eine Stunde nach vorn verschiebt, wird weniger Beleuchtung und damit weniger Strom verbraucht. Doch Energiespareffekte sind laut Analysen kaum nachweisbar.
Rein technisch ist der Zeitwechsel unproblematisch. Taktgeber für die Zeit sind in Deutschland die Atomuhren der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Über Sender werden die Signale übertragen, durch die sich die Funkuhren automatisch an die Zeitumstellung anpassen. Uhren ohne Funksignal müssen entsprechend per Hand umgestellt werden.
Dieses Thema im Programm: NDR Info | Nachrichten | 24.10.2026 | 09:30 Uhr