World Tagesschau
Die Midterms in Zahlen und Karten
Senat, Repräsentantenhaus, Bundesstaaten - die Wähler stellen unter anderem US-Präsident Trump ein Zwischenzeugnis aus. Wie ist die Lage für Republikaner und Demokraten? Ein Überblick über Zahlen und
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In den USA läuft die Auszählung nach den Zwischenwahlen. Wer liegt im Senat und im Repräsentantenhaus vorn? Wer entschied welche Rennen um diese Sitze und um die Gouverneursposten für sich? Ergebnisse in Zahlen und Karten.
Die Zwischenwahlen zwei Jahre nach Amtsantritt eines Präsidenten sind traditionell ein Stimmungstest für seine Regierung. Das gilt auch für Donald Trump. Die neuen Mehrheitsverhältnisse im Kongress sprechen für eine erhebliche Unzufriedenheit mit seiner Politik. Der bisherige Auszählungsstand im Überblick:
Im Senat, dem Oberhaus des Kongresses, stellt jeder Bundesstaat unabhängig von seiner Einwohnerzahl zwei Vertreterinnen oder Vertreter - also gibt es insgesamt 100 Senatorinnen und Senatoren. Diesmal wurden 35 von ihnen neu gewählt.
Bislang stellten die Republikaner mit 53 Senatoren die Mehrheit. Die Demokraten haben nun bei den Zwischenwahlen mindestens sieben zusätzliche Sitze durch zum Teil historische Erfolge in Texas, Kansas, Ohio, Iowa, Maine, North Carolina und South Carolina geholt - und damit die Mehrheit.
Im Repräsentantenhaus, dem Unterhaus des Kongresses, wurden alle 435 Abgeordneten neu gewählt. Hier stellt anders als im Senat jeder Bundesstaat eine Anzahl an Abgeordneten, die grob verhältnismäßig zu seiner Einwohnerzahl ist. Das reicht von 52 Sitzen für kalifornische Abgeordnete bis zu jeweils einem Abgeordneten für die Staaten mit den wenigsten Einwohnern.
Bislang hatten die Republikaner hier eine sehr knappe Mehrheit. Die Demokraten gewannen bei den Zwischenwahlen nach derzeitigem Auszählungsstand zahlreiche Sitze dazu und kommen künftig auf eine deutliche Mehrheit in der Kammer.
In 36 der 50 US-Bundesstaaten fanden zudem Gouverneurswahlen statt. Bisher stellten die Republikaner 26 Gouverneure, die Demokraten 24. Seit 2010 gab es mehr republikanische als demokratische Gouverneure.
Das hat sich jetzt geändert: Mindestens 28 Bundesstaaten werden künftig demokratisch regiert. In fünf Staaten, die bisher republikanisch regiert worden waren, setzten sich diesmal demokratische Bewerberinnen und Bewerber durch.
In Alaska und Kansas ist dagegen aktuell noch unklar, wer Gouverneur oder Gouverneurin wird.
Verfolgen Sie die Entwicklungen zu den Midterms hier im Liveblog. mehr
Dieses Thema im Programm: Das Erste | tagesschau | 03.11.2026 | 20:00 Uhr