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Pressesprecher von Trump: US-Präsident will Posten mit Kampfsportler besetzen
Seit Mitte Oktober ist der Posten von Trumps Pressesprecher unbesetzt. Nun will er einen alten Freund dafür nominieren: den Kampfsportler Dana White. mehr...
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afp | US-Präsident Donald Trump hat den vakanten Pressesprecher-Posten im Weißen Haus dem mit ihm befreundeten Präsidenten des Kampfsportverbands Ultimate Fighting Championship (UFC), Dana White, angeboten. „Ich freue mich, bekannt geben zu können, dass dem großartigen Dana White, einem gewalttätigen Kämpfer und Krieger, der Posten des Pressesprechers der Vereinigten Staaten angeboten wurde“, schrieb Trump am Samstag in seinem Onlinedienst Truth Social. „Dana, bitte nimm den Job an!“
Im Gespräch mit Reportern nach einer Boxveranstaltung in London am Samstagabend sagte White, er werde nach Washington fliegen und sich am Montag mit Trump treffen. „Danach werde ich mehr dazu sagen können“, sagte er.
Zuvor veröffentlichte der UFC-Chef ein – möglicherweise KI-generiertes – Foto im Onlinedienst Instagram, das ihn hinter dem Rednerpult im Presseraum des Weißen Hauses zeigte. In der Bildunterschrift heißt es „On to the next chapter“ (Auf zum nächsten Kapitel).
Das Weiße Haus ist seit dem 16. Oktober ohne Pressesprecher, nachdem Katie Zacharia die Position nach weniger als einer Woche im Amt aufgeben musste. Der 57-jährige White ist Präsident und CEO der UFC, der größten und erfolgreichsten Organisation in der Welt der Mixed Martial Arts. Die brutalen Käfigkämpfe der UFC werden weltweit übertragen.
Trump nannte außerdem sechs UFC-Kämpfer, von denen er hoffe, dass White sie als Berater mit ins Weiße Haus bringen werde, „obwohl einige nicht aus unserem Land sind“. Zwei der genannten Kämpfer sind Russen, einer ist Brasilianer. Das Weiße Haus veöffentlichte die Nachricht auch auf einem seiner offiziellen Konten.
Trump und White sind alte Freunde. An Trumps 80. Geburtstag im Juni veranstaltete die UFC einen blutigen Käfigkampf auf dem Südrasen des Weißen Hauses. Seit Trumps Wiederwahl sitzt White im Verwaltungsrat von Meta, was viele als Zeichen für die konservative Ausrichtung des Tech-Konzerns werteten.