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Umweltschutz | Wie Deutschland afrikanische Naturschutzgebiete retten will

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Jedes Jahr im Juli wandern große Tierherden vom tansanischen Serengeti-Nationalpark in das kenianische Masai-Mara-Nationalreservat und bilden einen spektakulären »Fluss des Lebens« durch die Savannen und Flüsse. Foto: dpa/picture alliance/Han Xu New York. Deutschland will angesichts knapper öffentlicher Kassen privates Kapital mobilisieren und damit zum Erhalt von Naturschutzgebieten in Afrika beitragen. Um die Schutzgebiete langfristig zu sichern, werde Deutschland 100 Millionen US-Dollar (knapp 87,9 Millionen Euro) zum »Legacy Landscapes Fund« beisteuern, kündigte Umweltminister Carsten Schneider (SPD) nach Angaben aus deutschen Regierungskreisen bei einer Veranstaltung am Rande der UN-Vollversammlung in New York an.

Schneider und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hätten sich demnach mit privaten Geldgebern auf ein Paket von insgesamt 300 Millionen US-Dollar (etwa 263,6 Millionen Euro) verständigt. Zu den 100 Millionen Dollar aus staatlichen Mitteln kämen 200 Millionen Dollar von zwei privaten Stiftungen hinzu. Mit dem Geld könnten zehn der wertvollsten Naturschutzgebiete Afrikas für mindestens 50 Jahre gesichert werden. Die langfristige Finanzierung soll den Schutzgebieten Planungssicherheit und eine Perspektive geben. Zugleich soll das Paket ein Signal für die im Oktober anstehende Weltnaturkonferenz sein.

Der »Legacy Landscapes Fund«, der vom Entwicklungsministerium gegründet wurde, sichert eine Grundfinanzierung herausragender Naturschutzgebiete. Ziel ist eine langfristige Unterstützung der sogenannten »legacy landscapes«. dpa/nd

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Source: nd