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Umweltpolitik | Bessere Luft durch Klimaschutz
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2019 hüllten weit entfernte Buschbrände Sydney in dichten Smog. Foto: dpa/AAP/Steven Saphore Wenn es um die besten Maßnahmen gegen Luftverschmutzung ging, standen bisher technische und lokale Lösungen im Vordergrund: etwa die Ersetzung von Verbrennungsmotoren durch Verkehrsmittel mit emissionsfreiem Antrieb, Fahrverbote oder der Einbau von Filteranlagen in Fabrik- und Kraftwerksschornsteinen. Beides hatte in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass sich die Luftqualität in einigen Millionen-Molochen verbessert hat und gesundheitsschädlicher Smog reduziert wurde. Jetzt aber schlägt die UN-Meteorologieorganisation (WMO) in einem neuen Bericht Alarm: Die erzielten Verbesserungen, so die Experten, drohen durch die Folgen des Klimawandels aufgefressen zu werden.
Insbesondere lässt die Erderwärmung Ausmaß und Dauer von Vegetations- und Torfbränden erheblich steigen – diese sind kaum noch zu löschen, ihr Rauch verschmutzt auch noch in Hunderten Kilometer Entfernung die Luft. Und dies fördert auch die Bildung von bodennahem Ozon. Und so nimmt in der Folge die Anzahl der Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen zu, es kommt zu Zehntausenden zusätzlichen Todesfällen. Ohne die massive Reduktion des CO2-Ausstoßes weltweit wird man hier wenig ausrichten können.
Umwelt- und Klimaschützer sind sich bekanntlich nicht immer grün und teils in erbittertem Streit verstrickt, man denke nur an Konflikte beim Ausbau von Windparks. Im Falle des Kampfes gegen Luftverschmutzung gilt aber uneingeschränkt: Klimaschutz ist auch der beste Umweltschutz.
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Source: nd