Skip to content
Faultline Prefer us on Google

Anti-fascism nd

Rechtsextremismus | Ausschreitungen nach Zugunglück in Spanien

In Madrid haben rechtsextreme Gruppen vor dem Transportministerium demonstriert. Es kam dabei zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Deutsch (original) ·Read in English ⇄

Symbolbild · Steffen Löwe Gera / CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

»Kriminelle«, steht auf einem Banner während eines Protests vor dem spanischen Verkehrsministerium in der Hauptstadt nach dem Zusammenstoß zweier Züge mit mehr als 60 Todesopfern. Foto: dpa/Europa PressAnanda Manjón Madrid. In der spanischen Hauptstadt Madrid haben rechtsextreme Gruppen nach dem schweren Zugunglück von Urda protestiert. Dabei kam es zu Spannungen zwischen Teilen der rund 1500 Demonstranten und der Polizei, wie der Fernsehsender TVE berichtete. Die Beamten setzten schließlich Tränengas ein, um die Demonstration aufzulösen.

Der Protest richtete sich gegen die Regierung des sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez und dessen Verkehrsminister Óscar Puente, denen die Kundgebungsteilnehmer die Verantwortung für das Zugunglück in der Provinz Toledo zuschreiben.

Bei dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge kamen mindestens 68 Menschen ums Leben. Die genaue Ursache der Kollision ist noch nicht geklärt. Verkehrsminister Puente deutete menschliches Fehlverhalten als mögliche Erklärung an. Doch ob sich dies erhärtet, müsse eine Untersuchung klären.

Zu der Demonstration hatte die ultrarechte Falangistische Jugend in den sozialen Medien aufgerufen. Andere rechtsgerichtete Gruppen schlossen sich dem Protest an. dpa/nd

Dieser Artikel hat dich nichts gekostet. Uns schon: Recherche, Produktion und Technik. Wir haben bei der Büromiete sowie bei Druck und Vertrieb gespart. Und wir haben auf Gehalt verzichtet. Trotzdem gilt: Ohne dich geht die Rechnung nicht auf. Bis Ende des Jahres brauchen wir 300.000 Euro. Du zahlst, was du kannst, dafür schreiben wir weiter.

Keine Paywall, kein Kleingedrucktes, nur ein Ziel: dass nd bleibt.

Originally published bynd
Read the original