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Umfrage: Jüdische Wähler in den USA waren besorgt, dass Netanjahus Politik den Antisemitismus schürt
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Umfrage: Jüdische Wähler in den USA waren besorgt, dass Netanjahus Politik den Antisemitismus schürt
Eine Mehrheit der amerikanisch-jüdischen Wähler gibt an, sie seien zutiefst besorgt darüber, dass Israels Vorgehen unter dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zum wachsenden Antisemitismus und der antiisraelischen Stimmung in den Vereinigten Staaten beigetragen habe, auch wenn sich eine überwältigende Mehrheit weiterhin als proisraelisch identifiziert, so eine neue Umfrage, die diese Woche veröffentlicht wurde.
Die von der Mellman Group für das Jewish Electorate Institute durchgeführte und am Donnerstag veröffentlichte Umfrage ergab, dass 56 Prozent der Befragten „große“ Bedenken hatten, dass „Israels Aktionen unter Netanjahu den Antisemitismus und die antiisraelische Stimmung in den USA verstärkt haben“.
Die Meinung variierte stark je nach politischer Zugehörigkeit: 65 Prozent der jüdischen Demokraten äußerten ein hohes Maß an Besorgnis, verglichen mit 46 Prozent der Unabhängigen und 34 Prozent der Republikaner.
Weitere Erkenntnisse:
*86 Prozent der Befragten bezeichneten sich selbst als pro-israelisch, während 65 Prozent von ihnen sagten, sie seien pro-israelisch, während sie einige oder viele politische Maßnahmen der israelischen Regierung kritisierten.
*71 Prozent beurteilten Israel positiv, verglichen mit 25 Prozent, die es negativ beurteilten.
*61 Prozent beurteilten Netanyahu negativ und 34 Prozent positiv; 67 Prozent wollten, dass er bei den bevorstehenden Wahlen in Israel ersetzt wird.
US-Militärhilfe
52 Prozent waren dafür, die Hilfe für Israel entweder zu kürzen oder zu beenden, darunter 36 Prozent, die eine Reduzierung befürworteten, und 17 Prozent, die eine Abschaffung der Militärhilfe in Höhe von 3,3 Milliarden US-Dollar befürworteten. 40 Prozent wollten, dass die Finanzierung auf dem derzeitigen Niveau bleibt.
51 Prozent sagten, sie hätten zumindest etwas über eine pro-israelische Beteiligung an den diesjährigen Vorwahlen gehört, im März waren es noch 38 Prozent. 39 Prozent befürworteten eine solche Aktivität, während 35 Prozent dagegen waren und 26 Prozent unsicher waren.
42 Prozent bewerteten die Organisation positiv, 35 Prozent negativ, 24 Prozent waren unsicher.
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Source: Middle East Eye