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Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! Bundesweite Demonstration am 3. Oktober 2026 in Berlin und in Stuttgart

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Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! Bundesweite Demonstration am 3. Oktober 2026 in Berlin und in Stuttgart„Die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland, sogar eines Atomkrieges, wird immer größer. Deutschland wird kriegstüchtig gemacht. Die Regierung will, dass Deutschland erneut zur Führungsmacht wird. Deshalb soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Gesundheitswesen und Infrastruktur werden auf Krieg getrimmt, Meinungsfreiheit und demokratische Rechte eingeschränkt. Die Bundeswehr wird zur größten Armee Europas hochgerüstet. Weitreichende Erstschlagwaffen werden entwickelt. (…) Die Ausgaben für Hochrüstung und Militär wurden in Deutschland in den letzten fünf Jahren verdoppelt und sollen bis 2030 nochmals verdoppelt werden, um das NATO-5%-Ziel bis 2035 zu erreichen. Wir müssen das bezahlen, mit höheren Steuern, Sozialabbau und schlechteren öffentlichen Leistungen. Schon jetzt fehlen Milliarden bei Krankenhäusern, Pflege, Schulen, Hochschulen und Kitas, Jugend und Kultur, Umweltschutz und Verkehr. Wir sollen länger arbeiten und die Renten noch niedriger werden. Sanktionen führen zu Preissteigerungen und Arbeitsplatzverlusten…“ Aus dem Aufruf des Aktionsbündnisses externer Link, siehe die Aktionsseite externer Link mit allen Infos

  • 290 Gruppen und Organisationen rufen zu den Antikriegsdemonstrationen am 3. Oktober auf – von DGB-Gewerkschaften nur regionale Gliederungen New
    • Jetzt gilt’s: Kommt am 3. Oktober zu den Demos in Berlin und Stuttgart!
      „Am 3. Oktober verbinden wir diese Kämpfe, und demonstrieren in Stuttgart und Berlin unter dem Motto „Nein zu Hochrüstung, Wehrpflicht und Krieg! – Für Frieden, demokratische Rechte und soziale Sicherheit“. Inzwischen wird die Demonstration von 290 Gruppen und Organisationen aus ganz Deutschland unterstützt…“ Infobrief Nummer 2 des Aktionsbündnisses 3. Oktober 2026 vom 28.9. externer Link mit Einzelheiten zum Verlauf der Demos in Berlin und Stuttgart
    • Gewerkschaften sollen in Kurs auf Aufrüstung eingebunden werden
      „Ulrike Eifler über den Zusammenhang von Kriegsvorbereitung und Sozialabbau, über den die Spitzen der DGB-Mitgliedsorganisationen selten sprechen.
      [Zu den Demonstrationen gegen Aufrüstung und Krieg am 3. Oktober und zur »Unzwingbar«-Kundgebung mit Konzert gegen Wehrpflicht und Militarisierung am Freitag in Berlin rufen die Spitzen der großen Gewerkschaften nicht mit auf, sondern nur regionale Gliederungen. Warum tauchte auch in den Aufrufen zum DGB-Aktionstag gegen Sozialkürzungen am 26. September das Thema Rüstung nicht auf? Wo sehen Sie die Gründe dafür?]
      Die Gewerkschaften stehen derzeit unter großem Druck, in der Industrie gehen jeden Monat rund 10.000 Arbeitsplätze verloren. Gleichzeitig sind die Angriffe auf den Sozialstaat durch die Bundesregierung auch ein Angriff auf die institutionelle Macht der Gewerkschaften. Diese Entwicklung ermutigt Funktionäre der Unternehmerverbände, Gewerkschaftsrechte immer offener infrage zu stellen. Denken wir beispielsweise an BDA-Präsident Rainer Dulger, der kürzlich die Einschränkung der Befugnisse von Betriebsräten forderte. Das ist keine Entschuldigung, erklärt aber vielleicht, warum die Gewerkschaften nicht alle Fragen gleich stark im Blick haben. (…)Das ist aus meiner Sicht kein Problem zwischen Führung und Basis. Der stellvertretende DGB-Vorsitzende Stefan Körzell zum Beispiel hat den Zusammenhang zwischen Aufrüstung und Sozialabbau klar benannt, andere tun das noch nicht. Das ist ein Prozess und kein unbeweglicher Zustand. Die Diskussion darüber, dass wir die Auseinandersetzung um die Verteidigung des Sozialstaates nicht gewinnen werden, wenn wir nicht sagen, woher das Geld kommen soll, ist gerade erst angelaufen. (…) Die Initiative »Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg«, der ich angehöre, versteht sich nicht als interne Opposition. Wir sind Anhänger der Einheitsgewerkschaft und lehnen die Einteilung in gute und schlechte Gewerkschafter ab. Stattdessen wollen wir die Kollegen, die an unterschiedlichen Punkten in der Debatte sind, dafür gewinnen, die Zusammenhänge zwischen Aufrüstung und Sozialabbau zu verstehen. Beide Themen sind für uns untrennbar verbunden. (…)
      Wir erleben derzeit, dass die Militarisierung der Gesellschaft zu einer Militarisierung der Arbeitswelt führt, aber dort auf sehr unterschiedliche Bedingungen trifft. Während in der Industrie Rüstungsinvestoren Arbeitsplatzsicherheit versprechen, verschärfen Seminarverpflichtungen und Evakuierungsübungen die ohnehin schon hohe Arbeitsbelastung in den Kliniken. Und die Rekrutierungsversuche der Bundeswehr in den Schulen stoßen nicht bei allen Lehrkräften auf Zustimmung. Dementsprechend unterschiedlich sind die Debatten in den Gewerkschaften.“ Interview von Thomas Gesterkamp vom 29.09.2026 in ND online externer Link

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Source: labournet.de