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#McStrike kehrt zurück – dieses Mal, um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu beenden, nicht zu verteidigen
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Gewerkschafter und Aktivisten kehren am Dienstag, dem 6. Oktober, in die McDonald’s-Zentrale in East Finchley zurück und schließen sich der Kampagne „End Not Defend“ an, um zu fordern, dass sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz als Gesundheits- und Sicherheitsrisiko und nicht nur als individuelle Beschwerde behandelt wird.
McStrike brachte zunächst McDonald’s-Beschäftigte zusammen, um sich gegen Niedriglöhne und unsichere Arbeitsbedingungen zu wehren und so die Bedingungen in der Fast-Food-Industrie auf die nationale Agenda zu setzen. Es zeigte sich, dass Arbeiter, die als „schwer zu organisieren“ galten, echte kollektive Macht aufbauen konnten.
Diesmal geht es um die Sicherheit am Arbeitsplatz. Niemand sollte sexuelle Belästigung ertragen müssen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Sexuelle Belästigung wird zu oft erst im Nachhinein behandelt: Ein Mitarbeiter meldet einen Vorfall, die Personalabteilung untersucht und es wird eine Entscheidung getroffen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Schaden bereits eingetreten. End Not Defend argumentiert, dass Arbeitgeber stattdessen das Risiko sexueller Belästigung erkennen und bewerten sollten, bevor es eintritt, so wie sie es auch bei anderen Gefahren am Arbeitsplatz tun müssen.
Das ist keine Hypothese. Im Jahr 2023 schloss McDonald’s Restaurants Limited eine rechtsverbindliche Vereinbarung mit der Equality and Human Rights Commission (EHRC), nachdem Bedenken hinsichtlich des Umgangs mit Beschwerden wegen sexueller Belästigung geäußert wurden. Diese Vereinbarung wurde im Jahr 2025 nach weiteren Vorwürfen verschärft, und das EHRC hat die Franchisenehmer von McDonald’s schriftlich an ihre gesetzlichen Pflichten erinnert, einschließlich der Durchführung regelmäßiger Risikobewertungen.
Im aktuellen System liegt die Last oft beim Arbeitnehmer, der einen Schaden erlitten hat. Sie müssen es melden, Beweise vorlegen, eine Untersuchung durchführen und manchmal rechtliche Schritte einleiten, während sie weiterhin im gleichen Umfeld arbeiten. End Not Defend möchte diese Verantwortung auf die Arbeitgeber verlagern: Risiken im Voraus identifizieren, sichere und vertrauenswürdige Meldewege bereitstellen und sicherstellen, dass die Aufsichtsbehörden über die Befugnisse und Informationen verfügen, die sie zum Handeln benötigen.
Die Organisatoren sagen, dass die Lektion von McStrike immer noch gilt. Belästigungen lassen sich schwerer bekämpfen, wenn sich Arbeitnehmer isoliert fühlen oder befürchten, Stunden zu verlieren, wenn sie sich zu Wort melden. Die gemeinsame Organisation verändert dieses Machtgleichgewicht.
Dienstag, 6. Oktober, 18 Uhr, McDonald’s-Zentrale, East Finchley
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Source: Labour Hub