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Lauch im Käse
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Kommt bei Franziska Giffey in die Suppe: Lauch
Kommt bei Franziska Giffey in die Suppe: Lauch
Die Berliner Schauspielerin und Sängerin Verena Unbehaun gehört seit mehr als 20 Jahren zum Aufregendsten, was psychotronische Abendunterhaltung auf den Theaterbühnen dieser Republik zu bieten hat. Stilistisch irgendwo zwischen Helge Schneider, Jacques Palminger und Andrea Berg, tänzelt sie auf den Brettern, die mitunter die Welt bedeuten, und variiert im Ton gekonnt zwischen Antiautorität und Disziplinargesellschaft – wie die passiv-aggressive Tante, die einem unbedingt noch ein Stück ihres selbstgebackenen Frankfurter Kranzes aufdrängen muss, bis einem so richtig schlecht wird.
Im Februar-Kapitel tischt Giffey uns eine Käse-Lauch-Suppe auf, Schwarzwälder Kirschtorte gibt’s im März zu Papas Geburtstag und natürlich dürfen auch Berliner Bouletten – nur echt mit pappigen Schrippen – nicht fehlen.
Im Spielfilm »Bernd – Operation Germanenkind« hat Regisseur Cornelius Schwalm nun die Paraderolle für Unbehaun gefunden. Sie spielt die Titelfigur des Bernd, einen jungen Mann mit Behinderung. Hervorgegangen ist der Film aus dem preisgekrönten Theaterstück »Mongoflipper«, das den verlogenen Umgang mit Darsteller:innen mit Behinderung in den Medien thematisiert. Der Film zeigt die Produktion eines Theaterstücks, in dem Bernd einen Charakter mit Trisomie 21 spielen soll. Bernd entwickelt sich zum vulgären enfant terrible des linken Theaterkollektivs, als er beginnt, völkische Nazi-Thesen zu propagieren. Der Film spielt in Peenemünde, berühmt-berüchtigt für die Nazi-Raketenforschung. Ein richtig schön nerviger Film für extrem nervige Zeiten.
Mit bekömmlichen Mousse au Chocolat aus übriggebliebenen Schoko-Weihnachtsmännern eröffnet Franziska Giffey, Berlins Wirtschaftssenatorin, ihr »Kleines Kochbuch« mit »zwölf beliebten Rezepten« zu jeder Jahreszeit. Ihre Follower:innen auf Instagram, wo sie seit längerem ihre Lieblingsrezepte postet, konnten ihr Glück kaum fassen. Bei der Gelegenheit konnte die Hobbyköchin dem Tennis-Ass und Regierenden Bürgermeister, Kai Wegner, eins auswischen, der ihre Küchen-Posts zuvor verspottet hatte: Sie versprach, ihm ein handsigniertes Exemplar zu überreichen.
Im Februar-Kapitel tischt Giffey uns dann eine Käse-Lauch-Suppe auf, Schwarzwälder Kirschtorte gibt’s im März zu Papas Geburtstag und natürlich dürfen auch Berliner Bouletten – nur echt mit pappigen Schrippen – nicht fehlen. Fotos der glücklichen Küchenfee, gern aus der Vogelperspektive, steuerte ihr Sohn bei. Dieses schmandige Gefühl von BRD 1, wie es Giffey mit ihrem Kochbüchlein erzeugt, das schafft in der SPD höchstens noch Boris Pistorius! Und der muss dafür tagein, tagaus teures Kriegsgerät einkaufen.
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Source: jungle.world