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Datenleak offenbart Erfolge bei Angriff auf Stromversorgung
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Durch die unerwartete Transparenzoffensive der Berliner Verwaltungsstrukturen ist es nun auch der einfachen Bevölkerung Berlins möglich, einen Einblick in den schnöden Alltag des bürokratischen Apperats ihrer Regierung zu bekommen. Das Wegner, Spranger und Co. zu geizig waren, zumindest die privaten und persönlichen Daten Ihrer Angestellten aus der Veröffentlichung rauszukaufen (Rhysida wäre vermutlich bereit gewesen, für weniger Geld Teile der Daten aus der Veröffentlichung auszunehmen) ist eine Unverschähmtheit, die allerdings auch nicht verwundert. Die Opendata-Offensive der Stadt, weiterführenden Informationen, beispielsweise über die Auswirkungen des Stromausfalls im Januar in Teilen Südberlins oder darüber, wie eng die einzelnen Verwaltungsstrukturen schon in die militärische Zusammenarbeit eingegliedert sind, im „Dark Web“ bereitszustellen, begrüßen wir ausdrücklich.
Vor allem die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (kurz SenMKVU) unter der Leitung von Ute Bode (CDU) ist in den Katastrophenschutz und den Schutz der kritischen Infrastruktur (KRITIS) eingebunden. In zahlreichen Dokumenten, die aus der bekanntengewordenen Datenbefreiung stammen, wird zwar immer wieder betont, dass bis zum sogenannten Angriffskrieg Russlands in den deutschen Behörden „Seit den 1990er Jahren […] nach dem Ende des Kalten Krieges im Zuge der Friedensdividende Maßnahmen zur Steigerung der Resilienz der Gesamtverteidigung von der Bundesverwaltung sowie den Ländern nicht mehr prioritär verfolgt“ (Quelle: Leitfaden Zivile Verteidigung – VS NfD) wurde. Nun das angeblich Verpasste aber mit hohem Eifer nachgeholt werden müsse.
Der Stromausfall zwischen dem 3. und 7.01.26 bietete für den Test der angesprochenen Resilienz eine vorzügliche Möglichkeit. Entsprechend euphorisch wird in diversen Kommunikationen zwischen der Senatskanzlei, dem Innensenat und der Senatsverwaltung über den angeblich reibungslosen Ablauf der Krisenbewältigung gesprochen. Um in Zukunft noch besser zu lernen (failure learning) haben alle Involvierten die Möglichkeit mit Nachbereitungsbögen den gesamten Ablauf im Nachhinein zu bewerten. Wenn es dann aber um die Detailfragen der Einsatzbewältigung geht, scheint intern dann doch nicht mehr so wirklich viel positives Feedback eingegangen zu sein (einzig positiv hervorgehoben wurde, dass der Versuchsreaktor in Wannsee über eine Notstromversorgung verfügt und deshalb nicht explodierte), Beschwerden von Seiten der SenMKVU gibt es aber vor allem im Hinblick auf den Umgang mit der Firma Diehl Metal Applications GmbH.
Nun kann man zum Angriff auf die Strominfrastruktur im Winter stehen wie man will… Interessant finden wir, dass die Propaganda des Senats und der überwiegenden Medienlandschaft vor allem von fast ausschlieslich unbeteiligten Betroffenen berichtete.
Die Firma Diehl Metal Applications ist als Teil des Rüstungskonzerns Diehl Defence für Waffenherstellung und Waffenlieferungen in Krisengebiete bekannt und schon vielfach Ziel direkter Aktionen geworden. Und hatte für Ihre Waffenfabrik (Am Stichkanal, 14167 Berlin) keinen Strom. Das Management der Senatsverwaltung beschwert sich hauptsächlich darüber, dass die Firma Diehl nicht frühzeitig vor einem Wiederanlaufen der Stromversorgung informiert wurde und Diehl daher ihre Fabrik absichtlich vom Netz trennen musste um eine Haverie (und damit ein Schädigung der umliegenden Bevölkerung) zu verhindern und die selbe Firma nicht besonders in der Versorgung mit Heizelementen berücksichtigt wurde. Probleme im Hinblick auf den Umgang der örtlichen Bevölkerung indess scheinen nicht besonders aufgefallen zu sein.
Der Widerspruch in der prioritären Betrachtung der staatlichen Institutionen, die Bevölkerung als angeblich ausschließlich betroffene in der öffentlichen Debatte und Rüstungskonzerne als eigentlich schützenswerte Bereiche in den realen Szenarien zeigt sich leider nicht nur bei diesen. Die Berichterstattung verhält sich nach einem ähnlichem Muster. So wird dem Staat als gleichzeitig angegriffenem die Deutungshoheit vollends überlassen und auch im jüngsten Fall der Sabotage das vorgegebene Propagandabild reproduziert.
Vorallem kognitiv wird die Dissonanz bei der TAZ gewesen sein, als jüngst das Bekennerschreiben einer Person, die den Kohleausstieg selber in die Hand nehmen wollte, in der Redaktion einging. Wenn es dann nicht mehr gegen Aluminiumfabriken in Island, sondern gegen inländische Unternehmen, vor der eigenen Haustür, geht verschwimmt auch bei der TAZ der linksgrüne Anstrich mit dem grün der Ermittlungsbehörden.
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passiert am 06.09.2026
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