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World · Counterpunch · 1970-01-01

Die Besetzung von DC ist alltäglich geworden

English (original) · Auto-translated to Deutsch

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Jeden Tag ziehen in D.C. Karawanen von Bundesagenten durch die Stadt. Sie begleiten die örtliche Polizei, umzingeln Autos und nehmen an Verhaftungen teil. Die Menschen, die ich bei diesen Operationen inhaftiert sehe, sind hauptsächlich schwarze Männer. Die Agenturen und Uniformen variieren. Die Struktur bleibt dieselbe: Die Bundesgewalt spielt bei einem gewöhnlichen Polizeieinsatz eine Rolle, und die Bewohner haben keine klare Möglichkeit zu wissen, wer das Sagen hat oder welche Regeln gelten. Das hat das vergangene Jahr der Bundesbesatzung in Washington hervorgebracht. Es sind nicht nur Soldaten in der Nähe von Denkmälern oder Einwanderungsbeamte, die weithin sichtbare Razzien durchführen. Es handelt sich um eine Bundesgewalt, die in die alltägliche Polizeiarbeit eingebettet ist.

Tanya Golash-Boza ist Geschäftsführerin des University of California Washington Center und Autorin von Before Gentrification: The Creation of DC’s Racial Wealth Gap (UC Press 2023).

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Source: Counterpunch