World · anarchistnews.org · 1970-01-01
TotW: Langeweile, was soll das? (Absolut nichts?)
English (original) · Auto-translated to Deutsch

Langeweile war früher einfach ein Negativfaktor. Von Beaudelaires „schlimmstem Übel“ über „Wenn du gelangweilt bist, bist du langweilig“ bis zur Anti-Schlaf-Rhetorik (als ob Schlaf eine Art Nullzustand wäre): „Wirklich lebendig“ zu sein bedeutete auch, inspiriert, aktiv, los, los …
Heutzutage, in Zeiten ständiger, untergeordneter, gedankenloser Stimulation (und Überforderung), in denen sich das Gehen hektisch und von Knappheit getrieben anfühlt und die Inspiration weniger freudig und eher eine Erwartung ist, sprechen immer mehr Menschen darüber, wie Langeweile ein wichtiger Teil eines kreativen Lebens oder Prozesses ist/sein kann.
Was ist eine Theorie der Langeweile?
Was wäre eine bessere Bezeichnung oder nachhaltigere Metapher für das, was passiert, wenn wir uns damit abfinden, Teil von etwas zu sein, das uns nicht gefällt, oder wenn wir übermäßig ausgecheckt werden?
Gibt es eine gute und eine schlechte Langeweile, oder ist jede Langeweile ein Neustart, eine Auszeit, ein notwendiger Rückzug? Wenn es eine gute und eine schlechte Langeweile gibt, wie reden wir dann über das eine oder das andere? Wann haben Sie das eine gegen das andere gespürt? Wenn Langeweile gut ist, wie können wir sie dann stärker in unser Leben integrieren? Wenn etwas Langeweile schlecht ist, wie schafft man es dann, gute Langeweile zu haben?
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Source: anarchistnews.org