Editorial Faultline AI Desk
Die Suche nach einem Endlager für Atommüll wird eingeschränkt, da fünf Staaten aussteigen
Nach Angaben der BGE sind nur noch 36 Teilgebiete auf der Suche nach einer dauerhaften Hochradiomülldeponie.
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Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat am Dienstag einen neuen Sachstandsbericht zur Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland vorgelegt. BGE-Geschäftsführerin Iris Graffunder erklärte, dass der Prozess „im Zeitplan“ liege und alle Bereiche inzwischen kategorisiert seien. Diese Entwicklung stellt eine erhebliche Einengung des Suchgebiets dar, da das Land nach einem Standort für die Unterbringung seiner nuklearen Überreste sucht.
Der enger werdende Suchbereich
Nach Angaben der BGE ist die Zahl der betrachteten Teilgebiete von 90 Gebieten, die rund 25 Prozent der Landesfläche abdecken, im vergangenen Jahr auf nur noch 36 Gebiete gesunken. Diese verbleibenden 36 Teilgebiete machen etwa fünf Prozent der Gesamtfläche Deutschlands aus.
Zur Kategorisierung der Eignung dieser Regionen hat die BGE eine interaktive Karte entwickelt. Auf der Karte weist Orange auf ungeeignete Bereiche hin, Gelb auf geringe Eignung und Grün auf Bereiche, die akzeptabel, aber nicht optimal sind. Die BGE hat türkisfarbene Gebiete als geologisch am besten geeignet identifiziert und untersucht diese weiterhin.
Die BGE beabsichtigt, bis 2027 eine „Handvoll“ konkreter Standortregionen für detailliertere Oberflächenuntersuchungen zu nominieren. Dieser Vorschlag bedarf der Zustimmung des Bundestages. Während das Standortauswahlgesetz eine Frist für eine endgültige Entscheidung bis zum Jahr 2031 vorsieht, rechnet Graffunder mit einer Entscheidung spätestens Mitte dieses Jahrhunderts. Einige Experten haben zuvor vorgeschlagen, dass sich der Prozess bis in die 2070er Jahre erstrecken könnte.
Regionale Verteilung und Ausschlüsse
Die aktuelle Karte zeigt, dass in 11 der 16 Bundesländer noch potenziell geeignete Flächen vorhanden sind. In Niedersachsen, das bereits durch die Kernlager Schacht Konrad und Asse belastet ist, verbleiben potenzielle Flächen in der Region Hannover, den Landkreisen Peine, Schaumburg und Osnabrück sowie im Emsland und im Harz.
In Baden-Württemberg ist der Schwarzwald in der Prüfung, Flächen in Bremen und Hamburg befinden sich noch in der Evaluierung. In Bayern ist ein Teil des Bayerischen Waldes türkis markiert, obwohl sich das Land vehement gegen die Errichtung eines Endlagers ausspricht.
Mehrere Bundesländer sind nicht mehr Teil der Suche. Berlin, Hessen und Sachsen sind derzeit vom Verfahren ausgeschlossen, Rheinland-Pfalz und das Saarland waren zuvor ausgeschlossen.
Technische Anforderungen an die Lagerung
Das geplante Endlager muss mindestens 300 Meter unter der Erde liegen und von einer mindestens 100 Meter dicken Felsbarriere umgeben sein. Dieses Bauwerk soll den sicheren Einschluss radioaktiver Abfälle für mindestens eine Million Jahre gewährleisten. Als potenzielle Wirtsgesteine erwägt die BGE Granit- und Tonformationen sowie Salzvorkommen.
Deutschland hat aus seinen Kernkraftwerken rund 28.000 Kubikmeter hochradioaktiven Abfall produziert. Diese Menge entspricht 10.500 Tonnen Schwermetall, die in ca. 1.900 Castor-Containern gelagert sind bzw. werden. Zu diesen Abfällen zählen abgebrannte Brennelemente aus Kernkraftwerken und zu Glas eingeschmolzene Rückstände aus der Wiederaufbereitung.
Dieses Stück wurde automatisch von einem KI-Modell aus den unten aufgeführten Quellen generiert. Es wurde nicht von einem menschlichen Redakteur überprüft.
Quellen
Original reporting by Faultline / Kommando 161 — share it freely.