World · Act for Freedom Now · 5h
Sabotage gegen die CEA in Cadarache (Frankreich)
English (original) · Auto-translated to Deutsch
Bouches-du-Rhône: Sabotage gegen die CEA in Cadarache
In der Nacht zum Sonntag, dem 17. Mai 2026, haben wir einen Mast der 400.000-Volt-Stromleitung zur Versorgung der CEA (Französische Kommission für alternative Energien und Atomenergie) in Cadarache durchgesägt. Leider kam es zu keinem Kurzschluss.
In Cadarache wurde ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte der französischen Kernenergie geschrieben. Dort wurden die nuklearen Antriebssysteme für atomar angetriebene U-Boote mit ballistischen Raketen – das Flaggschiff der nuklearen Abschreckung Frankreichs – entwickelt. Heute ist der Standort die Heimat des ITER-Projekts, einer Forschungsinitiative zur Kernfusion, die darauf abzielt, uns vom Mythos der sauberen, erneuerbaren und unendlichen Energie zu verabschieden.
Uns wird gesagt, dass diese Aktion gefährlich ist, aber die alltägliche Normalität der Kernenergie stellt die eigentliche Gefahr dar. Um jegliches Unfallrisiko zu vermeiden, haben wir die andere Stromleitung, die das Gelände versorgt, intakt gelassen; Der Standort verfügt auch über einen eigenen Staudamm.
Die Medien haben über unsere Aktion geschwiegen. An dieser Stelle möchten wir alle grüßen, die gegen die Atomkraft kämpfen. Wir nutzen die letzten Frühlingstage, um uns der Kampagne „Heißer als Nuklear – Für einen schwarzen Frühling im Jahr 2026“ anzuschließen und die anderen Gruppen zu begrüßen, die dem Aufruf gefolgt sind. Unsere Gedanken gelten dem vertriebenen Gare-Kollektiv und allen, die gegen Cigéo kämpfen. Von der Grundlagenforschung zur Abfallentsorgung – Nieder mit der Atomindustrie!
Im Gedenken an Sara und Sandro, die im Kampf weiterleben!
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Source: Act for Freedom Now